soulfood – Schoko-Cookies mit Pekannüssen

ein schönes Thema für das diesmonatige Blog-Event.

Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)

gerade bei diesem Wetter gibts für mich nichts schöneres als eine Tasse Kaffee und dazu ein paar Kekse. Schokolade und Kaffee helfen gegen jeden Stress!

Hier Schoko-Cookies mit Pekannüssen. Ein ganz einfaches und sehr schnelles Rezept. (aus: Lecker kochen und genießen Jan/Feb 2010)

  • 125g Pekannüsse (grob gehackt)
  • 75g Edelbitterschokolade (geschmolzen)
  • 75g Weisse Schokolade (grob gehackt)
  • 150g Butter (weich)
  • 125g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 175g Mehl
  • 1 Eßl Kakao
  • 1 TL Natron
  1. Butter, brauner Zucker, Salz, Vanillezucker und das Ei schaumig rühren
  2. Mehl, Kakao und Natron vermischen und unterrühren.
  3. geschmolzene Schokolade, Nüsse und gehackte Schokolade einrühren
  4. Auf ein Backblech eßlöffelgroße Teigstücke setzten und bei 175°C 10 Minuten backen.

Achtung! Viel Abstand zwischen den Cookies lassen.

soulfood

Der Weihnachtsteller

Als ich zusammen mit meinen gleichaussehenden Kollegen in den bunten Weihnachtsteller gelegt wurde, war mir schnell klar, jetzt heißt es warten und reifen bis zum Fest. Ich roch herrlich nach Butter und Rum und meine Zuckerglasur stand mir besonders gut.

„He“, rief eine dicke Marzipankartoffel neben mir, „mach dich nicht so breit.“ „Du musst reden,“ beschwerte sich eine herrlich aussehende Kokosmakrone rechts von mir, „ du machst dich doch breit wie ein fetter Christstollen.“ Sie lächelte mir freundlich zu und ich strahlte zurück. Was wäre wohl, träumte ich, wenn wir unsere Zutaten zusammenmischten? Es käme bestimmt etwas besonders Süßes heraus.

Ich sah mich um. Ein bisschen eng war’s schon auf diesem bunten Teller, aber die Farbenpracht und der Geruch waren einmalig. Ich freute mich schon auf den großen Tag. Wenn eine kleine Kinderhand nach mir greift und mich genussvoll verschlingt. Das ist eben für uns Plätzchen die Krönung. Meine nette Kokosmakrone neben mir war eingeschlafen. Ihr zarter Duft machte mich ganz schwindelig.

„Bist du neu hier?“ Ich äugte nach links oben, von wo diese tiefe Stimme kam und schaute auf den wohl bestgelungensten Gewürzlebkuchen aller Zeiten. Er trotzte nur so vor Korinthen, Rosinen und Schokostückchen.

„Ja, ich bin noch ganz warm“, sagte ich. „Du siehst sehr appetitlich aus, so rund und saftig“, lobte er mich. „Danke, aber nichts gegen dich. Du bist fantastisch.“ Der Lebkuchen räkelte sich richtig unter meinem Kompliment.

„Stimmt, ich bin wirklich gut gelungen. Die Hausherrin probierte ein neues Rezept. Sie hat sich sehr viel Mühl gegeben.“

„Ach Papperlapapp“ schimpfte die dicke Marzipankartoffel auf ein Neues. „Ihr mit eurem Geschwätz. Spätestens bis zum 2. Weihnachtsfeiertag werdet ihr einfach in volle Bäuche gestopft und keiner wird sich mehr an euer Aussehen erinnern oder an euren Geruch. Ihr seid eingebildete Narren.“

„Vielleicht hast du Recht“, pflichtete ich ihr bei, „aber unsere Aufgabe ist es nun mal gut auszusehen und zu schmecken.“

„Wenn du so weiter meckerst“, lachte ein Butterplätzchen schräg oben von uns, „wird dich keiner mehr vernaschen, weil du nämlich bis dahin sauer geworden bist.“

Wir lachten alle schallend und die Marzipankartoffel wurde ganz dunkelbraun vor Wurt. Mein süße Kokosmakrone war aufgewacht und hatte uns eine Weile wortlos zugehört.

„Versteht ihr denn den Sinn dieses Festes überhaupt nicht? Es geht doch nicht darum, wer am besten gelungen ist, die schönste Farbe hat und am leckersten schmeckt. Oder wer den besten Platz im runden Teller hat. Wichtig ist nur, dass wir alle, wie wir hier liegen, Freude bereiten und dazu beitragen, dass es ein gelungenes Fest wird. Und wenn wir uns bis dahin alle vertragen, werden sich unsere Aromen vermischen und wir alle werden unvergesslich schmecken.“

Es wurde still im buntgemischten Weihnachtsteller. Die Marzipankartoffel rutschte noch ein bisschen weiter nach unten, aber sie sagte nichts mehr. Die Anderen nickten zustimmend. Ich schaute stolz auf meine kleine Makrone, denn was sie gerade sagte, war das beste Rezept, was je geschrieben wurde. (Barbara Pronnet).

Ein fröhliches Fest und ein gutes neues Jahr wünsche ich

Weihnachten

aufgetaut

Die traurigen Überreste fand ich gestern morgen…

aufgetaut

eingeschneit

eingeschneit

Ob ihm wohl warm ist unter seiner Schneedecke?

Keks-Geiseln befreit und heil angekommen

Er hats zuerst gesehen

Keks-Geiseln

Ich habs ein paar Stunden später auf der Treppe entdeckt..und mich gewundert. Ich mag doch gar keine Pute…

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Beim Auspacken, die Erleichterung…Kekse!

Keks-Geiseln-2

Nachdem ich sie von ihren Fesseln befreit hatte

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Zusetzlich zu den Florentinern und Rum-Rosienenbergen gabs noch ein Glas Quittengelee (selbstgemachte) und Lübecker Marzipan. Danke liebe Miriam! Wir haben uns sehr gefreut!

Auch ein Dank an Anikó von Paprika meets Kardamom für das Ausrichten der Geiselbefreiungen

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Tolle Weihnachtsgrusskarten

Das Angebot kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Endlich einmal toll gedruckte Weihnachtsgrusskarten auf hochglänzendem satinierten Papier, die wir an Freunde und Bekannte in ganz Deutschland verschickten (Schluss mit den selbstgebastelten Dingern!).
Von logiprint.com gab es eine Reihe von Motiven und Schriftarten, mit denen wir unsere Karte im Handumdrehen ganz individuell gestalten konnten, zum Schluss kam noch ein Foto von uns dazu – und fertig!
Die Versendung klappte ebenfalls pünktlich: Zum 1. Advent war unser Päckchen mit druckfrischem Ergebnis schon da.
Wir würden’s jederzeit wieder tun!

Weihnachten

Spitzbübe

Auch wir haben am Wochenende  Plätzchen gebacken. Viele altbewährte aber auch ein paar neue.

Vanillekipfel: – mal nach dem Rezept vom hier

Schwarz Weißgebäck: – wie immer

und Spitzbübe

  • 200g Backmagariene
  • 125g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 350g Mehl
1

Alle Zutaten miteinander verkneten und 3mm dick ausrollen.

Wir haben eine sehr große Form zum ausstechen benutzt. Für einen Keks immer einen Boden und einen Deckel ausschneiden. Aus dem Deckel noch zusätzlich ein Muster ausstechen.<

Spitzbuebe-1

nach dem Backen bei 190°C (10 min) den Boden mit Marmelade bestreichen. Kekse mussen noch warm sein.

Dann den Deckel draufsetzen. Fertig!

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Spaghetti mal ganz selbstgemacht

Man kann bei Spaghetti mit Tomatensoße nicht nur die Soße selbstmachen sondern auch maldie Spaghetti. Das heißt ich musste fast gar nichts machen, sondern nur danebenstehen und aufpassen.

Der Nudelteig:

  • 300g Hartweizenmehl
  • 3 Eier
  • 1 ES Olivenöl
Spagetti-selbstgemacht

Alles erst mit dem Mixer krümelig rühren und dann mit der Hand zu einem Teigklos formen.

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Den Teig einwickeln und eine halbe Stunde ruhen lassen. In der zwischenzeit die Tomanensoße kochen.

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Den Teig in 4 gleichgroße Stücke teilen und mit dem Nudelholz flach ausrollen

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Die Stücke einzeln und stufenweise durch die Nudelmaschine lassen (Bei der Julia 150 bis Stufe 5)

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Den Spaghettiaufsatz auf die Nudelmaschine setzen und nochmal durchleiern.

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Die Spaghetti, welche aus der Nudelmaschine kommen, direkt mit einem langen Stab auffangen und irgendwo hinhängen. Dies verhindert das Zusammenkleben.

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Die Spaghetti kurz in kochenden Salzwasser geben. Vorsicht! Die Kochzeit ist sehr kurz!…anrichten und genießen…

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Toll fand ich welchen Spaß die Kinder dabei hatten und mit 6 Jahren das schon fast alleine hinbekommen haben.

Dinkel Spezialbrot


Beim BreadBakingDay Nr.24 geht es im November um Mixed Breads und wird hosted bei El Aroma de Idania.

In dem Buch Brotland Deutschland Spezialbrote gibt ein Rezept für ein Dinkelbrot. Dabei werden Dinkelmehl und Roggenmehl gemischt.

Leider sind die Angaben in dem Buch für Bäckereien gedacht und etwas wagen den Angaben. Ich habe mir folgendes zusammengerechnet:

  • 200g Roggensauerteig (20g Anstellgut, 100g Roggenvollkornmehl, 80g Wasser -12 Stunden stehen lassen)
  • 400g Vorteig (200g Dinkelmehl, 200g Wasser – 2-4 Stunden stehen lassen)
  • 700g Dinkelmehl (Type 680)
  • 10g Margarine
  • 10g Milchpulver
  • 10g Zucker
  • 30g Hefe
  • 20g Salz
  • 320g Wasser

Das gibteinen sehr weichen,leicht klebrigen aber  bearbeiteten Teig. Diesen 1 Stunde gehen lassen. Da der Teig sehr weich war habe ich ihn 2x gefaltet.

Dann habe dich (ohne nochmal zu kneten) 2 Brote daraus geformt. Eins für ein Gärkörbchen und eins freigeschoben (obwohlder Teig sehr weich war ging das sehr gut. Das freigeschobene Brot habe bei 3/4 Gare eingeschnitten. Noch 15 Minuten stehen gelassen und dann bei 250°C in den Ofen und bei sinkender Temperatur fertig gebacken

Joghurt Brötchen nach Bäcker Süpke

Wer ist Sonntags nicht gerne Frische Brötchen? Letztes Wochenende habe ich die Joghurt Brötchen von Bäcker Süpke ausprobiert.

Ich habe erst zu Späht gesehen, das das Rezept für eine so große Teigmenge ist. Darum sind es 8 Brötchen und 2 Brote geworden.

Brühstück: (Stehzeit mind. 4h, ich: über Nacht)

  • 70 g Roggenschrot
  • 145 g Dinkelschrot (hatte ich nicht: darum Kamutschrot)
  • 36 g Salz
  • 215 ml sehr heißes Wasser

Vorteig: (anspringen lassen und dann mind. 16h in den Kühlschrank)

  • 280 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 1 g Hefe
  • 280 ml Wasser kalt

HauptTeig:

  • 890 g Weizenmehl 550
  • 70 g Roggenmehl 997
  • 75 g Sonnenblumenkerne (nicht Vorhanden: darum Roggenflocken)
  • 140 g Kürbiskerne (nicht Vorhanden: darum 75 g schwarzer Sesam)
  • 75 g Sesam
  • 75 g Leinsamen (nicht Vorhanden: darum getr. Weizenkeime)
  • 55 g Hefe
  • 220 g Joghurt
  • 400 ml Wasser

Die Körner im Ofen bei 180°C anrösten bis sie leicht braun sind und wunderbar duften.

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und 30 Minuten “gehen” lassen. Dann nochmal kurz durchkneten und 4 eckige Brötchen schneiden, anfeuchten und mit Semmelmehl bestreuen.

Garen lassen (40min bis eine Stunde)  oder über Nacht in den Kühlschrank

Normal wie Brötchen backen.Brötchen backen.

Die Fotos gefallen mirgar nicht. Das nächste Projet ist dann “Mehr Licht für die Küche”